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Fernseh-dramen 2026: die darsteller, die wir nicht vergessen werden

Die Preisverleihungs-Saison steht vor der Tür und die Frage, wer die begehrten Trophäen bekommt, sorgt für hitzige Diskussionen. Anne Marie Fox, eine renommierte Kritikerin, hat sich in ihrem neuesten Artikel für Esquire zu Wort gemeldet und eine klare Botschaft ausgesprochen: Es gibt einfach zu viel exzellentes Fernsehen und zu viele herausragende Schauspieler, um nur eine Handvoll auszuzeichnen. Stattdessen widmet sie ihre Aufmerksamkeit den Performances, die wirklich in Erinnerung bleiben.

Matthew rhys: der schweißgebadene bürgermeister von "widow’s bay"

Matthew Rhys festigt seinen Platz als einer der größten Fernsehschauspieler aller Zeiten. Seine Darstellung des Tom Loftis, des Bürgermeisters einer verfluchten Küstenstadt in "Widow’s Bay“, ist schlichtweg brillant. Der walisische Schauspieler beweist hier seine Vielseitigkeit, indem er auf humorvolle Weise einen besorgten Vater, einen sturen Anführer und einen Angsthasen verkörpert. Der makellose New England-Akzent ist dabei nur die Kirsche auf der Torte. Rhys hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Größe entwickelt, und diese Rolle ist ein weiterer Beweis dafür.

Jean smart: eine legende, die weiterhin glänzt

Jean smart: eine legende, die weiterhin glänzt

Es ist kein Zufall, dass Jean Smart in den letzten fünf Jahren vier Emmy Awards für ihre Rolle als Deborah Vance in "Hacks" gewonnen hat. Ihre Figur ist eine absolute Ikone, die nur von der Schauspielerin selbst übertroffen wird. Die Serie ist ein Fest für Comedy-Fans, und Smart brilliert in jeder Szene. Es wäre an der Zeit, den Emmy in ihren Namen umzubenennen, aber solange die Serie läuft, kann sie sich wohlverdient weitere Auszeichnungen sichern.

Zendaya: eine komplexe reise in "euphoria"

Zendaya: eine komplexe reise in "euphoria"

Auch wenn die dritte Staffel von "Euphoria“ thematisch etwas abdriftet, bleibt Zendaya als Rue eine fesselnde Figur. Sie navigiert gekonnt durch die schwierige Phase der Genesung, und selbst wenn sie nicht in einer Lebens-oder-Tod-Situation steckt, gelingt es ihr immer wieder, komödiantische Momente einzufangen. Ihre Performance ist bemerkenswert nuanciert und zeigt ihre Vielseitigkeit als Schauspielerin.

Charles melton: die unerwartete tiefe von austin

In "Beef“ überzeugt Charles Melton als Austin, der gutmütige Freund von Ashley. Melton beginnt als etwas verträumter Typ, entfaltet aber im Laufe der Serie eine beeindruckende Charakterstudie. Er erkundet auf berührende Weise Kindheitstraumata, die Angst vor dem Verpassen von Gelegenheiten (FOMO) und die Frage, warum wir uns für die Partner entscheiden, mit denen wir unser Leben verbringen. Ein Blick, der die Verzweiflung widerspiegelt, ist dabei besonders eindrücklich.

Noah wyle: ein arzt am rande des abgrunds

Noah Wyles Performance in "The Pitt“ hat in der zweiten Staffel ein neues Level erreicht. In der ersten Staffel sah man ihn noch unter dem Druck seiner traumatischen Erfahrungen leiden, während er die Notfallversorgung während der Pandemie und den Verlust seines Mentors bewältigte. In der zweiten Staffel sehen wir, was passiert, wenn er diesen Kampf nicht mehr führen kann. Wyle verkörpert die Wut, den Schmerz und die Dringlichkeit des Arztes mit solcher Intensität, dass er wohl erneut einen Emmy abräumen wird.

Sterling k. brown: eine überraschende leistung in "paradise"

Sterling K. Brown beweist einmal mehr sein Talent in "Paradise“. Mit nur sechs Minuten Bildschirmzeit erzählt er in "Black Panther“ eine bewegende Geschichte über einen Sohn, der seine Familie verrät. In "Paradise“ demonstriert er seine Fähigkeiten als Hauptdarsteller, insbesondere in der zweiten Episode, in der er mit Shailene Woodley zusammenarbeitet. Die dritte Staffel verspricht dabei besonders spannend zu werden.

Tatiana maslany: ein comeback in "maximum pleasure guaranteed"

Tatiana Maslany glänzt in "Maximum Pleasure Guaranteed“, wo sie eine geschiedene Mutter spielt, die sich in einen Transgender-Mann verliebt und plötzlich in einen verschachtelten Mordfall gerät. Maslany liefert eine kraftvolle Performance ab, die zwischen herzzerreißend, freudig und schlichtweg atemberaubend wechselt. Nach ihrem Durchbruch in "Orphan Black“ und einem kurzen Abstecher in "She-Hulk“ ist es großartig, sie wieder in einer Serie zu sehen, die ihren Talenten gerecht wird.

Steve carell: eine neue tv-renaissance

Nach seiner Zeit als Michael Scott in "The Office“ hat Steve Carell in "Rooster“ eine neue TV-Bestimmung gefunden. Er spielt einen sechzigjährigen Bestsellerautor, der einen Job als Professor an einer Universität in Boston annimmt. Carell ist erfrischend weniger unangenehm als sein ehemaliger Dunder Mifflin-Manager, und seine natürliche Nervosität wirkt eher liebenswert als abstoßend. Wir melden uns gerne für ein weiteres Semester an, solange Carell dieses Niveau an Charme beibehält.

Die Liste könnte noch weitergehen, denn das Fernsehen bietet uns derzeit eine Fülle an Talenten. Doch diese Darsteller haben uns im Jahr 2026 besonders beeindruckt und zeigen, dass das Fernsehen eine Kunstform ist, die mehr denn je in voller Blüte steht.