Christopher Nolans „Odyssee“: Ein cineastisches Meisterwerk, das Sie auf eine Reise durch atemberaubende Drehorte entführt
Christopher Nolans neueste Verfilmung des antiken Epos „Die Odyssee“ verspricht ein visuelles und akustisches Spektakel zu werden. Mit einem Budget von 250 Millionen Dollar und 91 Drehtagen auf Imax-Film hat Nolan ein ambitioniertes Projekt geschaffen, das die Zuschauer in die Welt von Odysseus eintauchen lässt. Der Regisseur selbst beschrieb die Produktion als „einen Albtraum – in jeder Hinsicht richtig“, was die Herausforderungen widerspiegelt, die mit der Umsetzung dieses zeitlosen Klassikers einhergingen.
Die griechischen Wurzeln des Epos
Die Geschichte von Homer, die Schätzungen zufolge etwa 2.800 Jahre alt ist und seitdem immer wieder neu interpretiert wurde, spielt im antiken Mittelmeerraum. Nolan entschied sich, einen Großteil der Dreharbeiten in Griechenland zu realisieren, um die Authentizität der Geschichte zu bewahren. Die Produktion fand im März und April 2025 in der Peloponnes-Region statt, wie die Hellenic Film Commission bestätigte.
Zu den Drehorten gehören der malerische Voidokilia Beach mit seiner markanten hufeisenförmigen Bucht, die venezianische Methoni Castle aus dem 13. Jahrhundert, die imposante Akrokorinth, die über der Stadt Korinth thront, der unberührte Almyrolaka Beach und die Nestor-Höhle, in der angeblich Szenen mit dem Zyklopen gedreht wurden. Matt Damon verkörpert Odysseus, Anne Hathaway spielt Penelope und Tom Holland schlüpft in die Rolle des Telemachus. Zu den weiteren bekannten Namen in der Besetzung gehört Robert Pattinson als Antinous.

Marokkanische Dünen und italienische Küsten
Doch die Reise von Odysseus führt nicht nur durch Griechenland. Um die vielfältige Landschaft des Epos widerzuspiegeln, wurden auch Drehorte in Marokko ausgewählt. Die Produktion fand in Marrakech, Tahanaoute, El Haouz, Essaouira und Ouarzazate statt, darunter auch Aït Benhaddou, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das als Kulisse für Troja diente. Die historische Architektur dieses Ortes, der seit den 1960er Jahren als beliebter Drehort gilt, bot den perfekten Rahmen für die epischen Szenen.
Italien, insbesondere Sizilien, komplettierte das Bild. Im März 2025 wurde an der Insel Favignana, auch bekannt als Ziegeninsel, gedreht. Nolan beschrieb die Dreharbeiten an einer Ruine namens Castello di Santa Caterina als besonders anstrengend, da die Crew täglich einen 900-Meter-Aufstieg bewältigen musste. Auch die Äolischen Inseln Lipari, Vulcano und Basiluzzo sowie die souveräne Inselnation Malta kamen zum Einsatz.

Eine Reise ins Jenseits – in Island
Ein besonders markanter Teil der „Odyssee“ ist Odysseus’ Reise in die Unterwelt. Nolan wählte Island, um diese geheimnisvolle und fremdartige Szene einzufangen. Gedreht wurde unter anderem an den schwarzen Sandstränden und in den Höhlen des Hjörleifshöfði-Berges, auf der Snæfellsnes-Halbinsel, am Fluss Markarfljót und im Hafen von Landeyjahöfn.
Schottlands Küstenlandschaft
Die Moray Firth Coast in Schottland, eine 500 Meilen lange Bucht, bot ebenfalls beeindruckende Kulissen. Die Crew filmte an der Findlater Castle und im Culbin Forest. In Inverness wurde sogar ein lebensgroßes, hölzernes Wikingerschiff am Hafen gesichtet.
Für alle, die die Drehorte der „Odyssee“ selbst erkunden möchten, bietet sich die Peloponnes-Region in Griechenland als idealer Ausgangspunkt an. Ein Aufenthalt in einem Ferienhaus wie dem Elaion Hideaway mit seinem weitläufigen Steinterrasse und der Außendusche verspricht einen unvergesslichen Urlaub. Die Reise zu den Schauplätzen des neuen Films wird sicherlich die Sehnsucht nach fernen Ländern wecken und die Zuschauer dazu inspirieren, ihre eigenen Abenteuer zu erleben.
