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Haute farbe: so passen sie ihre haarfarbe ihrer haut perfekt an!

Die Social-Media-Feeds fluten uns derzeit mit dem Begriff „Contrast“ – und das nicht nur in der Mode. Auch im Beauty-Bereich wird der Kontrast zwischen Hautton, Augen, Haar und Augenbrauen analysiert, um die passenden Make-up-Farben zu bestimmen. Doch was, wenn man von Natur aus wenig Kontrast hat, den Look aber trotzdem liebt? Dann kommt der Trend „Skin-Tone Hair“ genau richtig!

Der neue beauty-trick: haarfarbe als hautverstärker

Der neue beauty-trick: haarfarbe als hautverstärker

Der Name ist Programm: Beim „Skin-Tone Hair“-Trend geht es darum, die Haarfarbe exakt auf den eigenen Hautton abzustimmen. „Das erzeugt einen nahtlosen, hautfarbenen Effekt, der das Gesicht auf natürliche Weise aufhellt“, erklärt die renommierte Stylistin SherriAnn Cole. „Es mildert den Kontrast, sodass Ihre Gesichtszüge und Ihr Glow in den Vordergrund treten.“ Es geht also darum, eine Harmonie zu schaffen, die das Gesicht zum Strahlen bringt.

Aber Vorsicht: Die Wahl der richtigen Nuance ist entscheidend. „Undertones sind das Fundament für alles, was ich mache“, betont Jacob Schwartz, ebenfalls ein gefragter Stylist. „Ich achte immer auf die Wärme oder Kühle im Teint meiner Klienten und wähle eine Farbe, die diese unterstreicht.“ Cole ergänzt: „Ich sage meinen Kundinnen immer, sie sollen Töne wählen, die zur gleichen Farbpalette wie ihre Haut gehören, das ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Von einem warmen Karamell für goldene Hauttöne über Beiges und Champagnerblondes für hellere Teint bis hin zu tiefen Braunnuancen für dunklere Haut – dieser Trend ist am besten, wenn er individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten ist. Schwartz verweist auf Margot Robbie: „Ihr ‚gilded blonde‘ steht nicht grell auf ihrer Haut, sondern ist weich am Ansatz, sanft verwischt und mehrfarbig. Dieser reduzierte Kontrast erzeugt einen nahtlosen, natürlichen Effekt, der mühelos poliert wirkt.“

Sollten die Augenbrauen mitgestimmt werden? Sowohl Cole als auch Schwartz raten von einer exakten Anpassung der Augenbrauen an die Haarfarbe ab. Schwartz bevorzugt bei Blondinen etwas dunklere und bei Brünetten etwas weichere Augenbrauen, während Cole empfiehlt, die Augenbrauen ein bis zwei Nuancen dunkler zu halten als das Haar. „Es geht weniger um das perfekte Matching, sondern vielmehr um ein ausgewogenes Gesamtbild“, so Schwartz. „Wenn alles identisch ist, verliert man Dimension und der Look kann flach wirken.“

Von Zendaya über Rosé bis hin zu Jessica Alba – zahlreiche Prominente haben den Trend bereits erfolgreich interpretiert und beweisen, dass die richtige Haarfarbe wahre Wunder wirken kann. Ein Blick auf Anok Yai, Beyoncé oder Adut Akech zeigt, wie unterschiedlich der Trend umgesetzt werden kann, immer aber mit dem Fokus auf Harmonie und einen strahlenden Teint. Auch Kate Moss beweist, dass der Trend zeitlos ist und sich jeder Hautfarbe anpassen lässt.